dokumentation

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen Revision Vorhergehende Überarbeitung
dokumentation [2020/07/16 16:29]
res [Grenzen des Messbereichs]
dokumentation [2020/07/16 16:31] (aktuell)
res [Grenzen des Messbereichs]
Zeile 347: Zeile 347:
 ===== Grenzen des Messbereichs ===== ===== Grenzen des Messbereichs =====
  
-Nicht alle Tests überspannen einen großen oder auch nur einen symmetrischen Leistungsbereich. Vorbildlich ist der Messbereich im Subtest Wortschatztest in der WAIS-IV, der ungefähr von den Leistungswerten 47 bis 143 reicht (siehe **Abbildung 6**). Mit den Subtests des VLMT lassen sich dagegen sehr hohe Leistungen nicht mehr adäquat messen. Bei allen Subtests ist 15 der höchst erreichbare Rohwert. Im Subtest //Verzögertes Wiedererkennen// (letzte Zeile in **Abbildung 6** entspricht ein Rohwert von 15 nur einem Leistungswert von etwa 112. Höhere Leistungen sind nicht mehr messbar.  +Nicht alle Tests überspannen einen großen oder auch nur einen symmetrischen Leistungsbereich. Vorbildlich ist der Messbereich im Subtest Wortschatztest in der WAIS-IV, der von den Leistungswerten 45 (Rohwert 0) bis 143 (Rohwert 57) reicht (siehe **Abbildung 6**). Mit den Subtests des VLMT lassen sich dagegen sehr hohe Leistungen nicht mehr adäquat messen. Bei allen Subtests ist 15 der höchst erreichbare Rohwert. Im Subtest //Verzögertes Wiedererkennen// (letzte Zeile in **Abbildung 6** entspricht ein Rohwert von 15 nur einem Leistungswert von etwa 112. Höhere Leistungen sind nicht mehr messbar.  
  
 Besonders häufig kommt dies bei Testverfahren vor, die gar nicht zur Quantifizierung von Fähigkeiten über einen breiten Normbereich hinweg konstruiert sind, sondern vornehmlich der Quantifizierung von Defiziten dienen. Im Besonderen trifft das für die Tests zur Quantifizierung von kognitiven Beeinträchtigungen von Demenzkranken zu. **Abbildung 7** zeigt ein Testprofil, das mit der [[tests:cerad-testbatterie|CERAD]] erhoben wurde.  Besonders häufig kommt dies bei Testverfahren vor, die gar nicht zur Quantifizierung von Fähigkeiten über einen breiten Normbereich hinweg konstruiert sind, sondern vornehmlich der Quantifizierung von Defiziten dienen. Im Besonderen trifft das für die Tests zur Quantifizierung von kognitiven Beeinträchtigungen von Demenzkranken zu. **Abbildung 7** zeigt ein Testprofil, das mit der [[tests:cerad-testbatterie|CERAD]] erhoben wurde. 
  • dokumentation.txt
  • Zuletzt geändert: 2020/07/16 16:31
  • von res