| Die ADAMS-Studie (Übersicht in Langa et al., 2005)((Langa, K. M., Plassman, B. L., Wallace, R. B., Herzog, A. R., Heeringa, S. G., Ofstedal, M. B., et al. (2005) The Aging, Demographics, and Memory Study: Study design and methods, //Neuroepidemiology, 25//, 181-191.)) kommt dem Ideal einer Normierungsstudie sehr nahe. Sie hat folgenden Hintergrund: | Die ADAMS-Studie (Übersicht in Langa et al., 2005)((Langa, K. M., Plassman, B. L., Wallace, R. B., Herzog, A. R., Heeringa, S. G., Ofstedal, M. B., et al. (2005) The Aging, Demographics, and Memory Study: Study design and methods, //Neuroepidemiology, 25//, 181-191.)) kommt dem Ideal einer Normierungsstudie sehr nahe. Sie hat folgenden Hintergrund: |
| Das Institute for Social Research der University of Michigan führt seit 1992 die "Health and Retirement Study" (HRS) durch, die inzwischen mit über 30.000 Personen (5000 nach Eintritt in die Studie gestorben) die gesamte US-Bevölkerung über 50 Jahre repräsentiert. Im Zusammenhang mit HRS wurde die Aging, Demographics, and Memory Study (ADAMS) durchgeführt, deren Ziel eine populationsbasierte Demenzstudie ist. Bei einer Stichprobe von 856 Personen mit 70 und mehr Jahren wurden zwischen 2001 und 2003 zuhause durch Fachkräfte unter anderem die CERAD und die Trail Making Tests durchgeführt. Dies ist die einzige Studie, die tatsächlich zunächst die Daten einer Zufallsauswahl ohne weitere Selektion enthält. Es liegen viele weitere Daten vor, die es erlauben, die Ergebnisse für bestimmte Gruppen zu spezifizieren, z.B. Personen mit bestehender Demenz auszuschließen. Für eigene Forschungsarbeiten sind die Daten über die [[http://hrsonline.isr.umich.edu|HRS-Website]] auf Antrag erhältlich. | Das Institute for Social Research der University of Michigan führt seit 1992 die "Health and Retirement Study" (HRS) durch, die inzwischen mit über 30.000 Personen (5000 nach Eintritt in die Studie gestorben) die gesamte US-Bevölkerung über 50 Jahre repräsentiert. Im Zusammenhang mit HRS wurde die Aging, Demographics, and Memory Study (ADAMS) durchgeführt, deren Ziel eine populationsbasierte Demenzstudie ist. Bei einer Stichprobe von 856 Personen mit 70 und mehr Jahren wurden zwischen 2001 und 2003 zuhause durch Fachkräfte unter anderem die CERAD und die Trail Making Tests durchgeführt. Dies ist die einzige Studie, die tatsächlich zunächst die Daten einer Zufallsauswahl ohne weitere Selektion enthält. Es liegen viele weitere Daten vor, die es erlauben, die Ergebnisse für bestimmte Gruppen zu spezifizieren, z.B. Personen mit bestehender Demenz auszuschließen. Für eigene Forschungsarbeiten sind die Daten über die [[https://hrs.isr.umich.edu/|HRS-Website]] auf Antrag erhältlich. |
| Auch bei der zweiten Studie in Tabelle 2 (Welsh-Bohmer) wurde eine Zufallsstichprobe von Personen über 65 Jahren untersucht, allerdings innerhalb einer räumlich begrenzten Population (Cache County in Utah). Alle Personen wurden sorgfältig klinisch evaluiert. Eine Demenz oder eine leichte kognitive Störung (im Rahmen einer Krankheit diagnostiziert) führte zum Ausschluss. | Auch bei der zweiten Studie in Tabelle 2 (Welsh-Bohmer) wurde eine Zufallsstichprobe von Personen über 65 Jahren untersucht, allerdings innerhalb einer räumlich begrenzten Population (Cache County in Utah). Alle Personen wurden sorgfältig klinisch evaluiert. Eine Demenz oder eine leichte kognitive Störung (im Rahmen einer Krankheit diagnostiziert) führte zum Ausschluss. |